NON PROFIT / SOZIALWIRTSCHAFT

Das Forum Gemeinnützigkeit – wir diskutieren oder stellen Themen aus den Bereichen Steuern, Recht und Management gemeinnütziger Organisationen vor

Das Forum findet in der Regel am dritten Mittwoch im Monat von 17 bis spätestens 19 Uhr statt.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.

Neben den Präsentationen gibt es Zeit für Fragen und Diskussionen. Kostenbeitrag pro Person 35,00 EUR (inkl. 19 % USt).

 

  • Datum
  • Thema
  • Referenten
  • Plätze
  • 19.10.2016
  • Risiko Mittelrückforderung - bewährte Präventions- und Kontrollmaßnahmen
  • Willi Kawohl, Frank Altenseuer
  • freie Plätze
  • 17:00 - 19:00
  • Vereine und Stiftungen leben von und arbeiten mit privaten Spenden und Zuwendungen aus Steuermitteln. In der Veranstaltung werden Szenarien besprochen, die zu Rückforderungen dieser Mittel führen können.

    Natürlich nicht, ohne sowohl Präventions- und Kontrollmaßnahmen als auch das optimale Handling derartiger Fälle zu beleuchten. 

    Beispielhaft wird Bezug genommen auf das bereits heute in der Schweiz praktizierte Interne Kontrollsystem (IKS) für NPOs, das von Fachleuten in sehr ähnlicher Form auch in Deutschland eingefordert wird.


  • Willi Kawohl, Finanzmanagementberater, Trainer und Coach in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zwischen Nichtregierungsorganisation mit den gegenwärtigen Arbeitsschwerpunken Korruptionprävention, Interne Kontrollsysteme für NPOs und Finanzierungsstrategien

    Frank Altenseuer, Bankfachwirt, Selbständiger Berater rund um Compliance, Fraud und Interne Kontrollsysteme mit den gegenwärtigen Arbeitsschwerpunkten Revision und regulatorische Anforderungen


  • 16.11.2016
  • Verschärfte Regeln für Registrierkassen ab 2017 Bareinnahmen im Visier: Aktuelle Rechtslage, Handlungsempfehlungen und Ausblick
  • Richard Kinder
  • freie Plätze
  • 17:00 - 19:00
  • Für Unternehmer, die überwiegend Bargeschäfte tätigen, ist eine ordnungsgemäße Kassenführung besonders wichtig. Hiervon sind nicht nur Gewerbetreibende betroffen, sondern unter Umständen auch gemeinnützige Körperschaften mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb.

    Ab dem 01.01.2017 gelten zusätzlich verschärfte Regeln für alle Registrier- und PC-Kassen, denn die vom Bundesfinanzministerium gewährten Erleichterungen laufen zum 31.12.2016 aus.

    Spätestens ab dann müssen alle steuerlich relevanten Einzeldaten einschließlich der mit der Kasse erzeugten Rechnung vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar aufgezeichnet werden. Diese Daten müssen dem Betriebsprüfer über den gesetzlichen Aufbewahrungszeitraum jederzeit lesbar und maschinell auswertbar zur Verfügung gestellt werden können.

    Die Kassensysteme werden daher schon jetzt verstärkt in den Fokus von Betriebsprüfungen rücken! Werden die neuen Anforderungen nicht umgesetzt, drohen nicht nur hohe Nachzahlungen an das Finanzamt, sondern im schlimmsten Fall auch strafrechtliche Konsequenzen.

    Unter Rückgriff auf Erfahrungswerte aus Betriebsprüfungen geht unser Referent Richard Kinder (Steuerberater, Schomerus Berlin) auf die folgenden, soweit verbliebenen Probleme und Lösungsansätze ein:

    Welche Unternehmen sind verpflichtet, elektronische Kassen einzusetzen? 

    Welche Unternehmer müssen nichts ändern? Wer muss seine alten Kassen aufrüsten oder – wenn das nicht mehr möglich ist – neue anschaffen?

    Welche Kassensysteme müssen angepasst werden?

    Wie funktioniert die gute alte „offene Ladenkasse"? Was ist bei offenen Ladenkassen zu beachten? 

    Was sind die Anforderungen an die Sicherung der Daten?  

    Was ist genau zu sichern und wie lange ist die Aufbewahrungspflicht? 

    Wann entsprechen die Registrierkassen den GoBD? 

    Neben einer systematischen Darstellung steht der Referent auch gerne für Ihre Fragen zur Verfügung.


  • Richard Kinder
    Steuerberater

    Schomerus & Partner Berlin
    Steuerberater Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer

  • 18.01.2017
  • Spendenrecht und Spendenbilanzierung
  • Thomas Krüger, Manfred Lehmann, Dr. Olaf von Maydell
  • freie Plätze
  • 17:00 - 19:00
  • Die drei Referenten stellen verschiedene Aspekte rund um das Thema Spenden vor. Dabei geht es u.a. um folgende Fragen:

    Wann dürfen Zuwendungsbestätigungen ausgestellt werden - und wann nicht, wie müssen Zuwendungsbestätigungen aussehen, wann bestehen Haftungsrisiken, wie ist mit zweckgebunden Spenden umzugehen und wie sollten nicht verausgabte Spenden im Jahresabschluss dargestellt werden.


  • Thomas Krüger
    Rechtsanwalt/Fachanwalt für Steuerrecht

    Manfred Lehmann
    Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

    Dr. Olaf von Maydell 
    Steuerberater

    Schomerus & Partner Berlin
    Steuerberater Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer

  • 15.02.2017
  • Scheinselbständigkeit im gemeinnützigen Bereich
  • Karin Häßler, Dr. Volker Vogt
  • freie Plätze
  • 17:00 - 19:00
  • Haben Sie Selbständige in Ihrem Betrieb, die per Rechnung über ihre Leistungen abrechnen? Bitte prüfen Sie sorgfältig, ob wirklich und nachvollziehbar eine selbständige Tätigkeit vorliegt oder vielleicht doch faktisch eine Angestelltentätigkeit. Die Behörden können nämlich von einer – lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtigen- abhängigen Beschäftigung ausgehen, obwohl vertraglich eine freie Mitarbeit vereinbart wurde. In diesem Fall handelt es sich um eine sogenannte scheinselbständige Tätigkeit.

    Hier ist Vorsicht geboten, denn die Behörden führen derzeit deutlich verschärfte Prüfungen durch. Insgesamt wird überprüft, ob der Betroffene tatsächlich frei und unternehmerisch tätig wird, oder eher wie ein Arbeitnehmer in eine fremde, d.h. Ihre Arbeitsorganisation eingegliedert ist und tatsächlich kein typisches Unternehmerrisiko trägt. Die Maßstäbe hierbei sind:

    - Weisungsrecht des Auftraggebers hinsichtlich der Tätigkeit (z.B. Inhalt, Durchführung, Zeit, Dauer und Ort) – hierbei wird unter anderem berücksichtigt, dass heutzutage Themen wie Arbeitszeit und -ort auch im Rahmen von Dienstverhältnissen mit Arbeitnehmern generell flexibler gehandhabt werden.

    - Verantwortung und Haftung des Auftragnehmers – schuldet der Auftragnehmer lediglich seine Arbeitszeit oder muss er für ein bestimmtes Ergebnis einstehen?

    - Unternehmerrisiko – hat der Auftragnehmer eigene Mitarbeiter und setzt er eigenes Kapital ein, oder leistet er allein durch seine eigene Arbeitszeit?

    Während Sie die lohnsteuerlichen Konsequenzen mit den richtigen Maßnahmen noch abfedern können, können nachgeforderte Sozialversicherungsbeiträge teuer werden.

    Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei unserer Veranstaltung. Wir freuen uns auf Sie!

       

     

     


  • Karin Häßler
    Steuerberaterin, Schomerus & Partner

    Dr. Volker Vogt, LL.M.
    Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner von Schomerus & Partner

  • 15.03.2017
  • Haftung von Vorständen und Geschäftsführern gemeinnütziger Organisationen
  • Heide Bley
  • freie Plätze
  • 17:00 - 19:00
  • Der Vorstand bzw. der Geschäftsführer ist gesetzlicher Vertreter und damit verantwortlich für das ordnungsgemäße Führen der Geschäfte. Wann kann die gemeinnützige Einrichtung vom Vorstand/Geschäftsführer bei einem fehlerhaften Verhalten Schadensersatz verlangen? Wann kann ein geschädigter Dritter Schadensersatz verlangen?
    Die neuere Rechtsprechung zeigt, dass der Vorstand/Geschäftsführer sich über die Haftungsrisiken (ordnungsgemäße Mittelverwendung, ordnungsgemäße Entrichtung von Steuern, etc.) bewusst sein muss, um Schäden zu vermeiden.
    Die Forumsveranstaltung soll hier einen Überblick anhand von Fällen aus der Praxis geben.


  • Heide Bley
    Rechtsanwältin/Steuerberaterin

    Schomerus & Partner Berlin
    Steuerberater Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer

  • 19.04.2017
  • Was tun, wenn der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb zu groß wird?
  • Dr. Olaf von Maydell
  • freie Plätze
  • 17:00-19:00
  • Gemeinnützigen Körperschaften ist es grundsätzlich erlaubt, neben ihrer satzungsmäßigen Tätigkeit, auch wirtschaftliche Geschäftsbetriebe zu unterhalten. In der Veranstaltung wird zum einen aufgezeigt, wann ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb steuerpflichtig wird und welche steuerlichen Konsequenzen sich daraus ergeben. Zum anderen wird die Option der Gründung einer Tochtergesellschaft mit ihren (steuerlichen) Konsequenzen diskutiert.


  • Dr. Olaf von Maydell
    Steuerberater

    Schomerus & Partner Berlin
    Steuerberater
    Rechtsanwälte
    Wirtschaftsprüfer