NON PROFIT / SOZIALWIRTSCHAFT

Frühere Veranstaltungen

  • Datum
  • Ort
  • Thema
  • Referenten
  • 18.01.2017
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  • Spendenrecht und Spendenbilanzierung
  • Thomas Krüger, Manfred Lehmann, Dr. Olaf von Maydell
  • 17:00 - 19:00
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  • Die drei Referenten stellen verschiedene Aspekte rund um das Thema Spenden vor. Dabei geht es u.a. um folgende Fragen:

    Wann dürfen Zuwendungsbestätigungen ausgestellt werden - und wann nicht, wie müssen Zuwendungsbestätigungen aussehen, wann bestehen Haftungsrisiken, wie ist mit zweckgebunden Spenden umzugehen und wie sollten nicht verausgabte Spenden im Jahresabschluss dargestellt werden.


  • Thomas Krüger
    Rechtsanwalt/Fachanwalt für Steuerrecht

    Manfred Lehmann
    Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

    Dr. Olaf von Maydell 
    Steuerberater

    Schomerus & Partner Berlin
    Steuerberater Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer

  • 16.11.2016
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  • Verschärfte Regeln für Registrierkassen ab 2017 Bareinnahmen im Visier: Aktuelle Rechtslage, Handlungsempfehlungen und Ausblick
  • Richard Kinder
  • 17:00 - 19:00
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  • Für Unternehmer, die überwiegend Bargeschäfte tätigen, ist eine ordnungsgemäße Kassenführung besonders wichtig. Hiervon sind nicht nur Gewerbetreibende betroffen, sondern auch gemeinnützige Körperschaften, wenn sie Bargeld vereinnahmen.

    Ab dem 01.01.2017 gelten zusätzlich verschärfte Regeln für alle Registrier- und PC-Kassen, denn die vom Bundesfinanzministerium gewährten Erleichterungen laufen zum 31.12.2016 aus. Darüber hinaus gibt es einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zu beachten, wonach die Anforderungen an die Kassensysteme nochmals verschärft werden.

    Spätestens ab 2017 müssen alle steuerlich relevanten Einzeldaten einschließlich der mit der Kasse erzeugten Rechnungen vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar in einem elektronischen Journal aufgezeichnet werden. Diese Daten müssen dem Betriebsprüfer über den gesetzlichen Aufbewahrungszeitraum von 10 Jahren jederzeit lesbar und maschinell auswertbar zur Verfügung gestellt werden können. Warum führen diese einfach anmutenden Regeln immer wieder zu erheblichen Problemen in der Praxis?

    Kassensysteme sind bereits jetzt ein Schwerpunkt bei Betriebsprüfungen. Sofern die formalen Anforderungen der Finanzverwaltung nicht erfüllt werden, drohen empfindliche Steuernachzahlungen, wobei die Umsatzsteuer auch im (ertrag-) steuerbefreiten Zweckbetrieb (z.B. Suppenküche, Tafel) von Bedeutung sein kann. Im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (z.B. Café, Basar) kommt die Gewerbe- und Körperschaftsteuer hinzu. Werden die neuen Anforderungen nicht umgesetzt, drohen nicht nur hohe Nachzahlungen an das Finanzamt, sondern im schlimmsten Fall auch Bußgelder.

    Unter Rückgriff auf Erfahrungswerte aus Betriebsprüfungen beantwortet unser Referent Richard Kinder (Steuerberater, Schomerus Berlin) insbesondere folgende Fragen und stellt Lösungsansätze vor:

    Welche Unternehmen sind verpflichtet, elektronische Kassen einzusetzen? 

    Welche Unternehmer müssen nichts ändern? Wer muss seine alten Kassen aufrüsten oder – wenn das nicht mehr möglich ist – neue anschaffen?

    Ist die „offene Ladenkasse" eine erlaubte Alternative? Was gilt es zu beachten? 

    Was sind die Anforderungen an die Sicherung der Daten und was genau ist aufzubewahren bzw. zu sichern?

    Welche weitergehenden Änderungen sind durch den aktuellen Gesetzesentwurf zu erwarten?

    Der Referent bietet einen systematischen Überblick für diesen recht unübersichtlichen Bereich und stellt konkrete Lösungen vor, die helfen werden, eine Betriebsprüfung unbeschadet zu überstehen.

    Selbstverständlich steht der Referent auch für konkrete Fragen zur Verfügung, die Sie übrigens auch gern vorab stellen können.


  • Richard Kinder
    Steuerberater

    Schomerus & Partner Berlin
    Steuerberater Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer

  • 19.10.2016
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  • Risiko Mittelrückforderung - bewährte Präventions- und Kontrollmaßnahmen
  • Willi Kawohl, Frank Altenseuer
  • 17:00 - 19:00
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  • Vereine und Stiftungen leben von und arbeiten mit privaten Spenden und Zuwendungen aus Steuermitteln. In der Veranstaltung werden Szenarien besprochen, die zu Rückforderungen dieser Mittel führen können.

    Natürlich nicht, ohne sowohl Präventions- und Kontrollmaßnahmen als auch das optimale Handling derartiger Fälle zu beleuchten. 

    Beispielhaft wird Bezug genommen auf das bereits heute in der Schweiz praktizierte Interne Kontrollsystem (IKS) für NPOs, das von Fachleuten in sehr ähnlicher Form auch in Deutschland eingefordert wird.


  • Willi Kawohl, Finanzmanagementberater, Trainer und Coach in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zwischen Nichtregierungsorganisation mit den gegenwärtigen Arbeitsschwerpunken Korruptionprävention, Interne Kontrollsysteme für NPOs und Finanzierungsstrategien

    Frank Altenseuer, Bankfachwirt, Selbständiger Berater rund um Compliance, Fraud und Interne Kontrollsysteme mit den gegenwärtigen Arbeitsschwerpunkten Revision und regulatorische Anforderungen


  • 21.09.2016
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  • „Kooperation oder Korruption im Gesundheitswesen“ – eine strafrechtliche Standortbestimmung
  • Alexander Korthus
  • 17:00 - 19:00
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  • Nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen, welches im Kern zwei neue Tatbestände im Strafgesetzbuch verortet, die sowohl korruptives Verhalten approbierter Ärzte, als auch von Angehörigen der Gesundheitsfachberufe, wie z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger, Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten strafrechtlich erfassen sollen, stehen Krankenhäuser in der Praxis vermehrt vor der Frage, in welchem Rahmen Kooperationen mit anderen Leistungserbringern etc. noch möglich sind.

    Ziel des Vortrages soll es sein, die Auswirkungen der neuen Straftatbestände zu beleuchten und, im Wege einer ersten Bewertung, Möglichkeiten aufzuzeigen, Kooperationen unter Beachtung des Angemessenheitsgrundsatzes legal durchzuführen.


  • Alexander Korthus,

    Rechtsanwalt, LL.M. - Medizinrecht

    Stellvertreter des Geschäftsführers der Rechtsabteilung
    Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.

  • 15.06.2016
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  • Krisenkommunikation und -prävention in gemeinnützigen Organisationen
  • Fredrik Barkenhammar
  • 17:00-19:00
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  • Gemeinnützige Organisationen geraten leicht ins Blickfeld investigativer Journalisten. Eine öffentliche Krise kann großen Schaden für den Ruf einer Organisation verursachen, wie Beispiele wie UNICEF oder auch der ADAC zeigen.

    Im Seminar wird vermittelt, wie gemeinnützige Organisationen sich gegen öffentlichen Krisen schützen können. Oder was sie unternehmen können, wenn der Ernstfall eintreten sollte und ein fataler Imageverlust droht.


  • Fredrik Barkenhammar
    Strategische Kommunikation
  • 18.05.2016
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  • Gem1: Die Steuererklärung für gemeinnützige Körperschaften
  • Dr. Olaf von Maydell
  • 17.00 - 19.00
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  • Gemeinnützige Körperschaften müssen zumindest alle drei Jahre zum 31. Mai eine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben. Diese Erklärung einzureichen ist die Basis, um einen neuen Freistellungsbescheid zu erhalten. Was aber, wenn es hierzu sowohl an Fachkenntnis innerhalb der Organisation als an Geld für einen qualifizierten Steuerberater fehlt?

    Im Seminar wird erläutert, wie die Erklärung Gem 1 auszufüllen ist, welche Besonderheiten zu beachten und welche Anlagen beim Finanzamt einzureichen sind - und wann Sie doch besser einen Steuerberater beauftragen sollten.

     

     


  • Dr. Olaf von Maydell
    Steuerberater

    Schomerus & Partner Berlin
    Steuerberater Rechtsanwält
  • 02.02.2016
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  • Rechtssicherer Einsatz von geringfügig Beschäftigten und Praktikanten und erste Erfahrungen mit dem Mindestlohn
  • Dr. Volker Vogt, LL.M.
  • 17.00-19.00
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  • Sowohl die Praktikantenanstellung, als auch die geringfügige Beschäftigung können für gemeinnützige Organisationen interessante Beschäftigungsformen darstellen, die in Verbindung mit Steuerfreibeträgen Gestaltungsanreize bieten können. Durch gesetzliche Änderungen – vor allem jüngst zum Mindestlohngesetz – weisen diese Beschäftigungsarten jedoch rechtliche Stolperfallen auf, die es zu beachten gilt.

    Im Rahmen des Forums Gemeinnützigkeit zeigt Ihnen unser Experte Dr. Volker Vogt die Chancen und Risiken bei diesen Beschäftigungsformen und gibt hilfreiche Tipps für die Praxis.

     

     


  • Dr. Volker Vogt, LL.M. Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Partner von Schomerus & Partner,
  • 20.01.2016
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  • Persönliche Leistungserbringung bei ambulanten Leistungen im und am Krankenhaus
  • Claudia Mareck
  • 17.00 - 19.00
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  • Der Vortrag befasst sich insbesondere mit der Leistungserbringung an der Schnittstelle ambulant/stationär und richtet sich vornehmlich an Krankenhausträger. Nach einer Kurzdarstellung der allgemeinen Grundlagen für die ambulante und stationäre Tätigkeit werden die Leistungsbereiche vor- und nachstationäre Leistungserbringung (§ 115a SGB V), ambulante Operationen (§ 115b SGB V), Leistungen durch ermächtigte Krankenhausärzte (§ 116 SGB V), Privatambulanz der Chefärzte, ambulante spezialfachärztliche Versorgung (§ 116b SGB V), Notfallambulanz sowie die Tätigkeit in einem Medizinischen Versorgungszentrum dargestellt und voneinander abgegrenzt. Die Teilnehmer erhalten ferner einen Überblick über die Rechtsfolgen bei Verstößen (Vergütung, Strafrecht, Berufsrecht).


  • Claudia Mareck Rechtsanwältin
    Fachanwältin für Medizinrecht
    Lehrbeauftragte der Westfälischen
    Wi
  • 06.01.2016
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  • Neue Grundsätze zur ordnungsgemäßen Buchführung und zum Datenzugrif (GoBD)
  • Jasmin Schwunk
  • 17.00 -19.00 Uhr
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  • Die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (kurz: GoBD) sind von allen Steuerpflichtigen, die eine Gewinnermittlung durchführen (auch: Vermieter, freiberuflich Tätige) zu beachten. Sie gelten sowohl für buchführungspflichtige Unternehmen als auch für Steuerpflichtige, die ihren Gewinn durch eine Einnahme-Überschuss-Rechnung ermitteln. Die in den GoBD formulierten Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung beziehen sich nicht nur auf die eigentlichen Buchhaltungssysteme, sondern auch auf die Vor- und Nebensysteme, wie z. B. Anlagenbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Kassensystem oder Warenwirtschaftssystem.

    Neben den allgemein bekannten Grundsätzen (Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit, Zeitgerechtheit, Ordnung und Unveränderbarkeit) enthalten die GoBD jedoch auch zahlreiche neue Konkretisierungen und Verschärfungen, z. B.:

    - Unbare Geschäftsvorfälle sollen innerhalb von zehn Tagen erfasst werden.

    - Bestimmte Formate (z. B. Word- oder Exceldateien) und Aufbewahrungsformen (z. B. in frei zugänglichen Laufwerken) erfüllen ohne weitere Maßnahmen nicht die Ordnungsmäßigkeitsanforderungen.

    - Veränderungen von Stammdaten mit Einfluss auf Buchungen oder IT-gestützte Auf-zeichnungen müssen protokolliert werden.

    - Belege dürfen ab dem Zeitpunkt der ersten Erfassung nicht mehr verändert werden, auch wenn sie in Vorsystemen erfasst worden sind. Eine Weiterverarbeitung (z. B. das Anbringen von Buchungs- und Bearbeitungsvermerken) ist zu protokollieren und darf die Lesbarkeit des Originalzustandes nicht beeinflussen.

    - Zu den aufzeichnungspflichtigen Inhalten bei einer Buchung gehört auch das EDV Erfassungsdatum.

    - Elektronische Dokumente sind zwingend in dem Format aufzubewahren, in dem sie eingegangen oder entstanden sind.

    Die GoBD machen Veränderungen bei den meisten Unternehmen erforderlich. Insbesondere ist die Überprüfung vorhandener Prozesse und die Erstellung neuer Verfahrensdokumentationen notwendig. Dies betrifft z. B. die Handhabung elektronisch versandter oder eingescannter Dokumente und Belege. Darum ist es für alle Unternehmer wichtig, sich intensiv mit den neuen GoBD zu befassen.


  • Jasmin Schwunk
    Wirtschaftsprüferin
    Schomerus & Partner Berlin StB RA WP
  • 18.11.2015
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  • Im wahrsten Sinne des Wortes: Die sozialen Medien. Rechtliche Rahmenbedingungen der Online-Werbung und der Einsatz von Social Media-PR-Kampagnen
  • RA Dr. Christian Freudenberg, RA Christian Manz, Sven Buhrmester, Andrea vorm Walde,
  • 17.00 - 19.00
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  • Auch im Bereich der Gemeinnützigkeit sind bei der Gestaltung der Homepage der Organisation und beim Einsatz von Online-Werbemaßnahmen die rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten, wie z.B. das Wettbewerbsrecht, das Urheberrecht und das Markenrecht ebenso wie die förmlichen Vorgaben des Telemedienrechts und Datenschutzrechts. Im Rahmen des Forums Gemeinnützigkeit geben unsere Experten Dr. Christian Freudenberg und Christian Manz einen Überblick der hier zu berücksichtigenden Eckpfeiler für eine rechtssichere Gestaltung dieser Werbemaßnahmen.


    Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Präsentation der Agentur effective minds, welche die praktischen Einsatzmöglichkeiten der Social Media-Kanäle im Bereich der Wohltätigkeitsorganisationen aufzeigt:
    Welche Chancen bietet Social Media Wohltätigkeitsorganisationen und sozialen Zwecken? Wer bei Facebook & Co. nur an Urlaubsfotos, Nebensächlichkeiten oder gar an Mobbing denkt, der liegt falsch. Vielmehr bieten die Kanäle eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Masse ins Boot zu holen, zu informieren, zu begeistern und konkret zu Mithilfe und Spenden aufzurufen. Die Kleiderkammer für Flüchtlinge in Hamburg ist ein Beispiel.


  • Dr. Christian Freudenberg
    Rechtsanwalt/Partner
    Schomerus & Partner StB RA WP
    Christian Ma